Tigerkraft-Großunsterblicher
Der Tigerkraft-Großunsterblicher ist der Anführer der drei Staatspriester von Chechi, in Wahrheit ein Tigergeist, der sich als religiöse Autorität ausgibt. Er inszeniert Regenrituale, unterdrückt Buddhisten und baut seine Macht auf einem grausamen Enthauptungswettbewerb auf. Seine Niederlage ist eine der komischsten und zugleich brutalsten im ganzen Roman.
Der Tigerkraft-Großunsterblicher ist der erste der drei falschen Staatspriester von Chechi. Er ist ein Tigergeist, der sich als religiöser Meister verkauft und den Hof zwanzig Jahre lang mit Regenkunst und Machtgier täuscht. Gerade seine offizielle Stellung macht ihn so unangenehm: Er ist kein Waldmonster, sondern ein Dämon in Staatsnähe.
Sein wichtigstes Kennzeichen ist die Kopf-Abtrennungsprobe. Zusammen mit den beiden anderen Priestern verlangt er einen tödlichen Wettkampf, in dem er seinen Kopf abnehmen lässt und darauf vertraut, dass er rechtzeitig zurückkehrt. Wukong macht dieses Vertrauen mit einem winzigen Trick zunichte.
Ein Priester, der an seine eigene Bühne glaubt
Der Tigerkraft-Großunsterblicher lebt davon, dass der Hof ihm glaubt. Er bringt Regen, spricht fromm und schützt seine Stellung durch politische Gewalt gegen Buddhisten. Die Macht ist hier nicht nur magisch, sondern an den Hof gebunden.
Als Sun Wukong den kalten Drachen aus dem Spiel nimmt, zeigt sich, wie wenig Substanz hinter diesem ganzen Aufbau steckt. Ohne den Schutz sind seine Kräfte nur Pose.
Der Kopf, der weggetragen wird
Die berühmte Szene seiner Niederlage ist gerade deshalb so denkwürdig, weil sie so albern und so grausam zugleich ist: Wukong verwandelt sich in einen Hund, schnappt sich den Kopf und lässt den Tigerkraft-Großunsterblichen unfähig zur Regeneration zurück. Aus dem stolzen Staatspriester wird ein kopfloser Tiger.
Verwandte Figuren
- Hirschkraft-Großunsterblicher - sein Mitpriester
- Yangli der Große Unsterbliche - sein dritter Mitpriester
- Sun Wukong - beendet seinen Auftritt
Story Appearances
First appears in: Chapter 44 - Die Wirksamkeit der Form begegnet der Kraft von Che; das rechte Herz überquert den Bergpass
Also appears in chapters:
44, 45, 46