Journeypedia
🔍
demons Chapter 91

König Bichen

Also known as:
Bichen Nashorngeist

König Bichen ist der jüngste der drei Nashorngeister aus der Xuanying-Höhle am Qinglong-Berg, der Bruder von König Bihan und König Bishu. Zusammen mit ihnen gibt er sich in Jinping-Fu als Buddha aus und erschwindelt jedes Jahr beim Laternenfest das kostbare Sumeru-Parfümöl. Bei der Verfolgung durch die Vier Holz-Vogelsterne und die Drachenarmee wird König Bichen mit einem durchstochenen Nasenring gefasst - ein selten demütigendes Ende für einen Dämon, der einst als Buddha über die Stadt schwebte. Seine Nashornhörner werden abgesägt und dem Jadekaiser geopfert. Den ausführlichen Zusammenhang erzählt der Eintrag zu König Bihan.

König Bichen Drei Nashorngeister Nashorngeist von Jinping-Fu durchstochen gefasst Bihan, Bishu, Bichen Qinglong-Berg Xuanying-Höhle

Unter den drei Nashörnern ist immer einer der Jüngste. König Bichen steht im Schatten von König Bihan, kämpft an der Seite von König Bishu und ist doch der Letzte in der Reihe. Genau deswegen ist er derjenige, dessen Ende am deutlichsten im Bild bleibt: mit durchstochenem Nasenring gefasst und wie ein Zugtier abgeführt. Für einen Dämon, der sich in Jinping-Fu einst als Buddha ausgab, ist das eine besonders bittere Entwürdigung.

Der jüngste der drei Nashörner: Arbeitsteilung mit Bihan und Bishu

König Bichen lebt mit seinen Brüdern in der Xuanying-Höhle am Qinglong-Berg. Zusammen bilden Bihan, Bishu und Bichen ein vollständiges Set von Nashorn-Wirkungen, wie sie in der Tradition zugeschrieben werden: Kälte vertreiben, Hitze vertreiben, Staub vertreiben. Die drei Namen ergänzen sich zu einer Art Gebrauchsanweisung für Nashornhörner.

In Jinping-Fu übernimmt Bichen die dritte Buddha-Figur. Jeden Laternenabend schweben die drei Brüder gemeinsam heran, verwandeln sich in Buddha-Statuen und nehmen das Lampenöl entgegen. Solange ihre Verwandlung nicht gestört wird, funktioniert der Betrug perfekt.

Doch im Roman bedeutet die Position des Jüngsten oft nicht Schwäche, sondern einfach den letzten Platz in der Aufteilung. Bichen ist nicht der Planer wie Bihan und nicht der mittlere Träger wie Bishu - er ist der Bruder, der das Trio vervollständigt. Gerade diese Rolle macht ihn für die Symbolik des Romans wichtig.

Durchstochen gefasst: ein weiteres Nashorn mit Nasenring

In Kapitel 92 greifen die Vier Holz-Vogelsterne die drei Nashörner in ihrer wahren Gestalt an, während Prinz Moang mit den Wassertruppen den Rückweg abschneidet. Die Jagd endet für König Bichen nicht mit einem großartigen Kampf, sondern mit einer Demütigung: Er wird „mit durchstochenem Nasenring gefasst“.

Das Durchstechen der Nase ist die klassische Art, ein Nashorn oder Rind zu kontrollieren. In diesem Roman ist es deshalb mehr als nur eine körperliche Fessel - es ist ein Symbol der völligen Unterwerfung. Ein Wesen, das eben noch als Buddha erschien, wird am Ende wie ein Zugtier behandelt. Darin liegt die Kälte dieses Kapitels.

Wie bei seinen Brüdern werden auch Bichens Hörner abgesägt und als Beute bzw. Opfergabe dem Jadekaiser übergeben. Der Dämon bleibt nicht als Figur zurück, sondern wird in Teile zerlegt und der Ordnung des Himmels eingepasst.

Der vollständige Zusammenhang der drei Nashorngeister, des Lampenölbetrugs und der Jagd steht im Eintrag zu König Bihan.

Verwandte Figuren

Story Appearances

First appears in: Chapter 91 - Laternenfest in Jinping-Fu, Sanzang legt in der Xuanying-Höhle Zeugnis ab

Also appears in chapters:

91, 92

Tribulations

  • 91
  • 92