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Kapitel 39 Ein einziges Goldelixier wird im Himmel gewonnen, der alte Herrscher lebt nach drei Jahren in der Welt wieder auf

Die Reise nach Westen, Kapitel 39: Ein einziges Goldelixier wird im Himmel gewonnen, der alte Herrscher lebt nach drei Jahren in der Welt wieder auf

Die Reise nach Westen Kapitel 39 Ein einziges Goldelixier wird im Himmel gewonnen der alte Herrscher lebt nach drei Jahren in der Welt wieder auf Ein einziges Goldelixier wird im Himmel gewonnen der alte Herrscher lebt nach drei Jahren in der Welt wieder auf

Da schrie der große Heilige vor Schmerz beinahe auf und flehte: "Meister, betet nicht mehr, betet nicht mehr, wartet, bis ich ihn behandelt habe." Der Alte fragte: "Wie willst du ihn denn behandeln?" Wukong sagte: "Nur indem ich in die Unterwelt gehe und nachsehe, welcher Höllenrichter seinen Geist verwahrt; dann hole ich ihn her und rette ihn." Bajie sagte: "Meister, glaubt ihm nicht. Er hatte doch selbst gesagt, man müsse nicht in die Unterwelt gehen, in der Menschenwelt könne man ihn schon heilen; erst dort zeige sich sein Können." Der alte Mönch ließ sich von diesem bösen Wind täuschen und begann wieder, das Enge-Kronen-Mantra zu sprechen. Wukong geriet in Panik und rief hastig zu: "In der Menschenwelt heilen, in der Menschenwelt heilen!"

Bajie sagte: "Hört nicht auf, nur weiter beten, nur weiter beten." Wukong schimpfte: "Du törichtes Ungeheuer, du hetzt den Meister nur gegen mich auf." Bajie lachte sich halb tot: "Bruder, Bruder, du weißt nur, wie du mich narrst; du weißt nicht, dass ich dich auch narren kann."

Wukong sagte: "Meister, betet nicht mehr, betet nicht mehr. Lasst mich in der Menschenwelt heilen." Sanzang fragte: "Wie kann man denn in der Menschenwelt heilen?" Wukong sagte: "Jetzt springe ich mit einem einzigen Wolkensalto durch das Südhimmlestor. Ich gehe nicht in den Douniu-Palast, ich betrete nicht die Lingxiao-Halle; ich fliege direkt hinauf in den dreiunddreißigsten Himmel, in den Doushuai-Hof des Palasts im Himmel der Trennung, und bitte den Höchsten Alten Herrn um eine einzige Neunfach-Wiederbelebungspille. Mit ihr bringe ich ihn gewiss wieder zum Leben."

Sanzang war über alle Maßen erfreut, als er das hörte: "Geh nur, geh schnell." Wukong sagte: "Es ist jetzt wohl dritte Nachtwache. Wenn ich hin und zurück eile, ist es bei Tagesanbruch wieder hier. Nur liegt dieser Mensch hier so kalt und still, das sieht nicht nach etwas aus.

Es braucht jemanden, der um ihn trauert und ihn anschreit, dann wird es gut." Bajie sagte: "Kein Wort mehr, dieser Affe will gewiss, dass ich weine." Wukong sagte: "Meinst du etwa, du müsstest nicht weinen? Wenn du nicht weinst, kann ich ihn auch nicht heilen."

Bajie sagte: "Bruder, du geh nur, ich werde schon weinen." Wukong erklärte: "Es gibt verschiedene Arten zu weinen: Wenn man nur mit trockenem Mund schreit, heißt das heulen; wenn man sich ein paar Tränchen herauspresst, heißt das schluchzen; erst wenn Tränen und Herz zugleich da sind, nennt man es ein lautes, schmerzvolles Weinen." Bajie sagte: "Dann will ich dir erst einmal zeigen, wie ich weine."

Er riss irgendwo einen Streifen Papier ab, drehte ihn zu einem kleinen Papierdocht zusammen, steckte ihn sich zwei-, dreimal in die Nase, nieste ein paarmal, und siehe da, seine Augen wurden tränennaß und sein Mund klebte vor Schleim, als er losheulte. Er plapperte ununterbrochen, schimpfte in einem fort auf alles Mögliche, genau wie ein Mensch, der gerade einen Toten verloren hat. Als er an die traurigste Stelle kam, flossen auch Tang Sanzangs Tränen und rührten sein Herz.

Wukong lachte: "Genau so muss es sein, so schmerzlich und traurig. Kein Laut darf aufhören. Wenn du mich diesmal hinters Licht führst und dann nicht mehr weinst, höre ich noch mit an. Aber wenn du nur ein wenig innehältst, bekommst du gewiss zwanzig Hiebe auf die Fersen."

Bajie lachte: "Geh nur, geh nur. Wenn ich einmal anfange zu heulen, dann weine ich zwei Tage lang." Sha Wujing sah, wie er ausgescholten wurde, und ging ein paar Räucherstäbchen holen, um sie darzubringen.

Wukong lachte: "Gut, gut, gut. Wenn ihr alle ein wenig Ehrfurcht zeigt, kann ich erst richtig meine Kunst anwenden."

Der gute Große Heilige verließ also mitten in der Nacht seine drei Gefährten und schoss mit dem Wolkensalto durch das Südhimmlestor. Wie erwartet betrat er weder die Lingxiao-Halle noch den Douniu-Himmelspalast, sondern glitt auf einer Spur von Wolkenlicht direkt hinauf in den Doushuai-Palast des dreiunddreißigsten Himmels. Kaum war er durch die Tür, sah er schon den Höchsten Alten Herrn im Elixierraum sitzen, während die himmlischen Knaben mit Fächern aus Bananenblatt das Feuer fürs Elixier anfachten.

Als Lao Jun Wukong kommen sah, befahl er sofort den Elixierknaben: "Passt gut auf, der Dieb, der mir das Elixier stiehlt, ist wieder da." Wukong verneigte sich lächelnd: "Alter Herr, warum diese Aufregung? Ich treibe so etwas doch längst nicht mehr." Lao Jun sagte: "Du Affe, vor fünfhundert Jahren hast du im Himmel gewütet und zahllose meiner himmlischen Pillen gestohlen. Der kleine Erlang musste dich fassen und ins Oberreich bringen; dort hast du neunundvierzig Tage in meinem Ofen gebrannt, und wie viel Kohle dabei verbraucht wurde, weiß kein Mensch.

Jetzt hattest du Glück, dass du dich befreien konntest, bist zur Buddha-Frucht zurückgekehrt und begleitest Tang Sanzang nach Westen. Vorher hast du auf dem Berg Pingding den Dämon niedergerungen, hast uns mit allerlei Schabernack geärgert und mir nicht einmal meine Schätze herausgegeben. Was kommst du heute wieder hierher?" Wukong sagte: "Die Sache von neulich habe ich doch nicht hinausgezögert; ich habe eure fünf Schätze damals sofort zurückgegeben. Warum verdächtigt Ihr mich noch immer?"

Lao Jun sagte: "Wenn du nicht auf dem Weg gehst, wozu schleichst du in meinen Palast?" Wukong sagte: "Seit wir uns getrennt haben, traf ich im Westen ein Land namens Uji. Dort hatte ein Dämon in Daoistengewand sich mit Wind und Regen gebärdet und den König heimlich umgebracht. Der Dämon nahm dann das Aussehen des Königs an und sitzt nun auf dem Drachenstuhl im goldenen Thronsaal. Als mein Meister nachts im Baolin-Tempel Sutren las, erschien dem Geist des Königs mein Meister, der ihn dann bat, mit ihm den Dämon zu bezwingen und zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden.

Da ich selbst keine festen Beweise hatte, ging ich mit meinem jüngeren Bruder Bajie nachts in den Garten, schlug den Palastgarten auf und fand die Stelle, wo er vergraben war: in einem achteckigen Glasbrunnen. Wir holten seinen Leichnam herauf; sein Gesicht war unverändert. Im Tempel sah ich meinen Meister, und er erbarmte sich und ließ mich ihn behandeln; er verbot mir, im Jenseits nach dem Geist zu suchen, und sagte, man solle ihn in der Menschenwelt wiederherstellen.

Ich dachte, es gebe nirgends eine Möglichkeit, ihn ins Leben zurückzuholen, und darum komme ich eigens vor Euch. Ich bitte den daoistischen Ahnherrn in aller Demut, mir eintausend Neunfach-Wiederbelebungspillen zu leihen, damit ich ihn retten kann." Lao Jun sagte: "Du Affe redest Unsinn. Welche tausend, welche zweitausend Pillen? Glaubst du, das sei Reis zum Essen? Werden die aus Erde geknetet, dass sie so leicht zu haben wären? Weg hier, schnell, es gibt keine!" Wukong lachte: "Auch ein paar hundert wären gut."

Lao Jun sagte: "Nicht einmal das gibt es." Wukong sagte: "Dann eben zehn oder so." Lao Jun wurde zornig: "Du liederlicher Affe, du klammerst dich ja fest. Es gibt nichts, gar nichts. Raus hier, raus hier!"

Wukong lachte: "Wenn wirklich nichts da ist, dann frage ich anderswo." Lao Jun brüllte: "Geh, geh, geh!" Der Große Heilige drehte sich um und wollte schon losgehen.

Da dachte Lao Jun plötzlich bei sich: "Dieser Affe ist faul und gerissen; wenn er sagt, er gehe, dann geht er auch, aber ich fürchte, er schleicht wieder herein und stiehlt." Darum ließ er den himmlischen Knaben zurückrufen und sagte: "Du Affe, du bist nicht gerade standfest mit Händen und Füßen; ich gebe dir eine Wiederbelebungspille mit." Wukong sagte: "Alter Herr, wenn Ihr schon meine Methoden kennt, dann holt schnell das Goldelixier heraus und teilt es mit mir sechzig zu vierzig; das wäre immer noch Euer Glück. Andernfalls serviere ich Euch einen Hautsiebkorb - und schöpfe alles leer aus."

Der alte Herr nahm die Flasche, kehrte sie um und ließ ein einziges Goldelixier herausfallen, das er Wukong reichte. "Mehr gibt es nicht. Nimm es, nimm es. Wenn du mit dieser einen Pille den Kaiser wieder lebendig machst, zählt das als dein Verdienst." Wukong nahm sie und sagte: "Einen Augenblick noch. Ich koste erst, vielleicht ist sie gefälscht; lasst mich nicht hereinlegen." Er warf sie sich flugs in den Mund. Da erschrak der Alte, sprang nach vorn, packte ihn am Haaransatz und ballte die Faust: "Du liederlicher Affe, wenn du das schluckst, prügele ich dich zu Tode." Wukong lachte: "Was für ein Gesicht, ganz kleinbürgerlich.

Wer frisst dir denn etwas weg? Was ist das schon wert? Viel Schein, wenig Sein. Ist sie nicht hier?" Der Affe hatte unter dem Kinn einen kleinen Kehlsack; dort behielt er das Goldelixier im Mundbeutel, und Lao Jun zupfte nur daran. "Geh nun, geh nun, komm mir nie wieder hierher und häng dich an." Erst da dankte der Große Heilige dem Alten Herrn und verließ den Doushuai-Himmelspalast.

Seht nur, wie tausend glückverheißende Dunststreifen die Jadehallen verlassen und zehntausend Wolkenbahnen auf die Welt herabsteigen. Im Nu war er durch das Südhimmlestor hinab, kehrte zur Ostwacht zurück und sah schon die Sonne am Himmel stehen. Er nahm Kurs auf das Tor des Baolin-Tempels und hörte dort bereits Bajie noch weinen.

Als er näher kam, rief er: "Meister." Sanzang freute sich: "Wukong ist zurück - habt Ihr die Pille?" Wukong sagte: "Ja." Bajie sagte: "Wie sollte er sie nicht haben? Er hat sie gewiss sogar gestohlen." Wukong lachte: "Bruder, du kannst nun gehen, du brauchst nicht mehr mitzuheulen. Wisch dir die Tränen weg und weine woanders." Dann sagte er zu Sha Wujing: "Hol mir etwas Wasser." Sha Wujing eilte hinten zum Brunnen, wo ein bequemer Eimer hing, und brachte Wukong eine halbe Schale Wasser. Wukong nahm das Wasser, spuckte das Elixier aus und legte es auf die Lippen des Kaisers. Mit beiden Händen spreizte er ihm die Zähne auf und spülte die goldene Pille mit klarem Wasser hinunter.

Nach einer halben Stunde hörte man im Bauch des Kaisers nur noch ein wildes Grollen, doch sein Körper wollte sich nicht bewegen. Wukong sagte: "Meister, selbst mein Goldelixier konnte ihn nicht retten, wollt Ihr mich etwa zu Tode drücken?" Sanzang sagte: "Wie könnte er denn nicht leben? Bei einem so lange toten Leib kann das Wasser gar nicht hinunter. Das ist die Kraft des Goldelixiers. Sobald es den Bauch erreicht, beginnt der Darm zu arbeiten; dieses Rumoren bedeutet nur, dass Blut und Energie wieder zusammengehen, nicht aber, dass der abgerissene Hauch zurückkehren kann. Nicht einmal Eisen, das drei Jahre im Brunnen lag, bleibt da unverrostet. Die ursprüngliche Lebenskraft ist völlig erloschen; wenn ihm jemand nur einen Atemzug hinüberreicht, wäre es schon gut." Bajie wollte sofort nach vorn treten und den Atem einblasen, doch Sanzang zog ihn zurück: "Das geht nicht, lasst Wukong kommen."

Der Meister hatte damit schon gut Bescheid gewusst: Bajie hatte von klein auf Sünden begangen, Lebewesen geschädigt und Menschen gegessen; in ihm steckte ein trüber, unreiner Hauch. Wukong aber hatte sich seit seiner Kindheit kultiviert, Kieferkraut und Zedernrinde gekaut und lebte von Pfirsichen und Früchten; in ihm wohnte ein klarer, reiner Hauch. Der Große Heilige trat vor, schloss mit seinem donnernden Maul die Lippen des Kaisers und blies mit einem einzigen Atemzug in den Rachen hinein, ließ ihn die tiefe Kehle hinabsteigen, durch den Mittelsaal drehen, direkt ins Zinnoberfeld gelangen und von der aufsteigenden Quelle zurück in den Palast der Lehmwände fließen.

Mit einem langen, hellen Laut sammelten sich Geist und Atem des Herrschers wieder, und er drehte sich um, ballte die Fäuste, krümmte die Beine und rief: "Meister." Dann fiel er auf beide Knie in den Staub und sagte: "Ich erinnere mich an den gestrigen Nachtbesuch des Geistes. Wer hätte gedacht, dass ich heute Morgen mit Tagesanbruch wieder zum Yang-Geist zurückkehren würde." Sanzang half ihm hastig auf und sagte: "Majestät, das hat mit mir nichts zu tun. Dankt erst meinem Schüler."

Wukong lachte: "Meister, was redet Ihr denn da? Wie man sagt: 'Ein Haus hat nicht zwei Herren.' Dass er Euch eine Verbeugung macht, ist kein Verlust für Euch."

Sanzang fand das alles sehr peinlich und half dem Kaiser auf, dann ging man gemeinsam in die Meditationshalle. Dort begrüßten sie Bajie, Wukong und Sha Wujing, bevor sie sich endlich setzten. Da sahen sie, dass die Mönche des Tempels das Frühstück bereits vorbereitet hatten und es nun darbringen wollten, aber als sie den durchnässten Kaiser sahen, erschraken alle und schauten einander verwirrt an.

Sun Wukong sprang hervor und sagte: "Ihr Mönche, erschreckt euch nicht so. Das ist wirklich der König von Uji, euer rechtmäßiger Herr. Vor drei Jahren hat ihn ein Ungeheuer umgebracht; ich habe ihn heute Nacht wieder zum Leben gebracht. Jetzt gehen wir in seine Stadt, um Recht von Unrecht zu unterscheiden. Wenn das Frühstück fertig ist, stellt es auf, wir essen und ziehen dann weiter." Darauf reichten die Mönche Suppe und Wasser, damit er sich das Gesicht wusch und frische Kleidung anlegte. Sie zogen ihm das kaiserliche ockergelbe Gewand aus; der Tempelinspektor ließ ihn zwei Mönchsroben anziehen; sie nahmen ihm den Jadeknopf-Gürtel ab und banden ihm einen gelben Seidengurt um; die sorglosen Schuhe zog man ihm aus und gab ihm ein Paar alte Mönchsschuhe. Danach hatten sie selbst das Frühstück gegessen und sattelten die Pferde.

Wukong fragte: "Bajie, wie schwer ist dein Gepäck?" Bajie sagte: "Bruder, ich trage das Gepäck jeden Tag, ich weiß selbst nicht einmal, wie schwer es ist." Wukong sagte: "Teile den einen Packen in zwei: einen trägst du, den anderen soll der Kaiser tragen. Wir müssen früh in die Stadt, um unsere Sache zu tun."

Bajie freute sich: "Ein Glück, ein Glück. Als ich ihn hergebracht habe, hat das ungeheuer viel Kraft gekostet; jetzt ist er wieder lebendig, also ist er doch ein Ersatzmann." Der Dumme stellte sich wichtig, teilte das Gepäck, holte sich aus dem Tempel eine Tragstange, nahm die leichteren Sachen selbst und ließ den Kaiser die schwereren tragen.

Wukong lachte: "Majestät, sollt Ihr in so einer Aufmachung eine Last tragen und uns hinterherlaufen - tut Euch das nicht weh?" Der König kniete hastig nieder und sagte: "Meister, Ihr seid für mich wie neue Eltern. Von einer Last zu tragen kann gar keine Rede sein; ich bin gern bereit, Euch mit Peitsche und Steigbügel zu dienen und Euch bis nach Westen zu begleiten." Wukong sagte: "Ihr müsst nicht mit nach Westen. Dafür gibt es bei mir einen Grund. Ihr braucht nur vierzig Li in die Stadt zu tragen; wenn wir den Dämon gefasst haben, seid Ihr wieder Euer Kaiser, und wir holen weiter unsere Sutren."

Bajie sagte darauf: "Wenn das so ist, dann trägt er nur vierzig Li, und ich, der alte Schweinchen-Peon, bin immer noch der Tagelöhner." Wukong sagte: "Bruder, rede keinen Unsinn. Geh lieber schnell voraus und weise uns den Weg."

Wirklich führte Bajie den Kaiser an, Sha Wujing bediente den Meister beim Aufsteigen aufs Pferd, und Wukong folgte hinterher. Die fünfhundert Mönche des Tempels standen in schönster Ordnung da, begleiteten sie mit Flöten und Schlaginstrumenten und brachten sie bis vor das Bergtor. Wukong lachte: "Ihr Mönche braucht uns nicht weiter zu begleiten. Es ist nur die Angst, dass Beamte etwas merken und unsere Angelegenheit verraten; das wäre nicht gut. Kehrt um, kehrt um. Bringt nur die Kleidung und Kopfbänder des Kaisers ordentlich in Ordnung und schickt sie heute Nacht oder morgen früh in die Stadt; ich werde euch dann eine hübsche Belohnung und Geschenke verschaffen." Die Mönche gehorchten und kehrten zurück. Wukong streckte die Beine aus, holte den Meister ein und zog weiter. Das ist der Sinn des Verses: Im Westen gibt es einen Schlüssel zum Finden des Wahren; Metall und Holz zusammen schmieden den Geist. Die Mutter des Elixiers trägt vergeblich ihr wirres Traumgespinst, das Kind des Unglücks klagt sein Leben lang über den hölzernen Leib. Im Brunnen muss man den klaren Herrscher suchen, doch im Himmel noch Lao Jun besuchen. Wer Form und Leere erkennt und zur eigenen Natur zurückkehrt, ist wahrhaft ein Mensch, den der Buddha erlöst.